EAM-Hochhaus, Nachkriegs-Hochhaus in Kassel, Deutschland
Das EAM-Hochhaus ist ein zehngeschossiges Bürogebäude mit rechteckigem Grundriss und Stahlbetonskelettkonstruktion an der Nordseite der Treppenstrasse. Die Fassade verbindet sandsteinfarbene Paneele mit charakteristischen Steinelementen und tiefen Fensternischen, die dem Bauwerk eine markante Struktur geben.
Architekt Werner Seidel entwarf das Gebäude zwischen 1954 und 1956 als Sitz des Energieversorgungsunternehmens Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland. Die Fertigstellung fiel in die Aufbauphase Kassels nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Stadt ihre zerstörte Infrastruktur neu aufbaute.
Das Gebäude prägt das Stadtbild durch seine klare, funktionale Formensprache, die den Aufbruch der Nachkriegszeit widerspiegelt. Besucher können heute noch sehen, wie dieses Bauwerk den Übergang von klassischen zu modernen Arbeitsstätten verkörpert.
Das Gebäude wurde 2011 nach seinem Verkauf an ein lokales Immobilienunternehmen grundlegend renoviert und ist heute leicht zugänglich im Stadtzentrum gelegen. Besucher finden die Adresse an der Nordseite der Treppenstrasse vor, wo das markante Hochhaus aus der Umgebung hervorragt.
Die Fassade weist tiefe Fenternischen und charakteristische Steinelementen auf, die dem Gebäude ein modernes, gleichzeitig erdiges Aussehen verleihen und es von typischen Nachkriegsbauten unterscheiden. Diese Details ermöglichen es, das Gebäude auch von weitem sofort als ein Werk aus der Mitte des 20. Jahrhunderts zu erkennen.
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