Die Fremden, Skulpturengruppe in Kassel, Deutschland
Die Fremden ist eine Gruppe aus drei glasierten Keramikfiguren von Thomas Schütte, die nach der Documenta IX 1992 in Kassel verblieben und heute auf dem erhaltenen Portikus des Roten Palais neben dem Fridericianum stehen. Die Figuren tragen bunte folkloristische Kleidung und improvisiertes Gepäck wie Taschen, Eimer und Kartons; sie stehen mit gesenktem Blick über dem Friedrichsplatz verteilt und meiden den Kontakt zueinander.
Thomas Schütte schuf das Werk für die Documenta IX 1992, angeregt durch den Zweiten Golfkrieg und die Fluchtbewegungen kurdischer Flüchtlinge. Nach der Ausstellung kaufte der Leffers-Konzern es für 210.000 DM und schenkte es der Stadt Kassel. Drei Figuren mit Gepäck blieben auf dem Portikus des Roten Palais; die übrigen kamen nach Lübeck. Im April 2014 wurde es für die Sanierung des Portikus abgebaut und restauriert, im Juni 2015 wieder aufgestellt.
Die Figuren verkörpern Menschen, die ihre Heimatländer verlassen müssen, um anderswo neu anzufangen. Sie sprechen von Migration und dem Erleben von Vertreibung im öffentlichen Raum.
Die drei Figuren stehen auf dem Portikus des Roten Palais neben dem Fridericianum am Friedrichsplatz im Zentrum Kassels und sind vom Platz darunter aus zu sehen. Im April 2014 wurden sie für die Sanierung des Portikus abgebaut und im Juni 2015 wieder aufgestellt.
Das Werk wurde für 210.000 DM vom Leffers-Konzern, damals Eigentümer des Roten Palais, gekauft und der Stadt Kassel geschenkt. Nur drei Figuren samt Gepäck blieben in Kassel, die übrigen kamen nach Lübeck. Im April 2014 wurde die Gruppe für die Sanierung des Portikus abgebaut und restauriert, im Juni 2015 wieder aufgestellt.
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