Laserscape Kassel, Laserkunstinstallation in Kassel, Deutschland
Laserscape Kassel ist eine Kunstinstallation aus grünen und roten Laserstrahlen, die sich vom Dach des Museums Fridericianum über die Stadt erstrecken. Die Strahlen verbinden das Museum mit dem Herkules-Oktogon und dem Hessischen Landesmuseum und bilden dabei geometrische Muster am Himmel.
Die Installation wurde 1977 vom Künstler Horst H. Baumann für die documenta 6 erschaffen und sollte zunächst nur vorübergehend bestehen. Ein lokaler Verlag übernahm 1979 die Verantwortung für den Betrieb und ermöglichte die dauerhafte Installation, die seither regelmäßig betrieben wird.
Die Laserlinien verbinden verschiedene bekannte Orte Kassels miteinander und zeigen, wie die Stadt räumlich zusammenhängt. Besucher können nachts sehen, wie diese unsichtbaren Beziehungen zwischen den Bauwerken plötzlich sichtbar werden.
Die Anlage ist kostenlos von verschiedenen Punkten in der Stadt aus zu sehen und arbeitet samstags bei Einbruch der Dunkelheit. Am besten lässt sich das Spektakel von offenen Plätzen oder Aussichtspunkten verfolgen, die einen freien Blick auf mehrere der verbundenen Gebäude bieten.
Die modernen Laserstrahlen benötigen weniger als ein Prozent der Energie, die das ursprüngliche System verbrauchte. Diese Effizienz ermöglichte es, die Installation am Leben zu erhalten und zu betreiben, ohne große Mengen an Strom zu verschwenden.
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