Rahmenbau, Stahlkunstinstallation am Friedrichsplatz, Kassel, Deutschland
Rahmenbau ist eine Stahlkunstinstallation am Friedrichsplatz mit einem vertikalen Stahlgitterrahmen von 14 Metern Höhe und einem kleineren Messingrahmen, der durch einen Steggang erreichbar ist. Die Anlage erstreckt sich über 31 Meter in die Länge und 16,5 Meter in die Breite und verbindet zwei unterschiedliche Raumebenen miteinander.
Das Werk entstand 1977 für die documenta 6 an einem Ort, wo früher das Auetor-Tor bis 1907 stand. Danach wurde das Gebiet vom Neubau des Preußischen Staatstheaters geprägt.
Die Stahlkonstruktion lenkt den Blick der Besucher auf die umgebende Landschaft des Karlsaue-Parks und das Orangerie-Gebäude. Durch das Betreten der Anlage wird die Wahrnehmung der historischen Orte um den Friedrichsplatz geschärft.
Die Installation verfügt über einen schmalen Steggang, der es Besuchern ermöglicht, den inneren Rahmen zu erreichen und verschiedene Ausblicke zu erfahren. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und sich Zeit zu nehmen, um die sich ändernden Perspektiven beim Durchgehen zu beobachten.
Die Konstruktion mit ihren zwei ineinander verschachtelten Rahmen ermöglicht es, Landschaft und architektonische Merkmale auf völlig unterschiedliche Weise wahrzunehmen. Jede Position entlang des Steggangs offenbart eine neue Komposition der umgebenden Räume.
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