Spitzhacke, Stahlskulptur am Fuldaufer in Kassel, Deutschland
Der Spitzhacke ist eine 12 Meter hohe Stahlskulptur, die wie eine riesige Spitzhacke aussieht und schräg in den Boden eingegraben wirkt. Die Skulptur steht nahe dem Ufer der Fulda, dort wo die Verlängerung der Wilhelmshöher Allee auf den Fluss trifft.
Die Skulptur wurde 1982 von dem amerikanischen Künstler Claes Oldenburg geschaffen und war Teil der documenta 7, einer großen internationalen Kunstausstellung in Kassel. Dieses Werk entstand in einer Zeit, in der zeitgenössische Kunst städtische Räume neu gestaltete.
Der Spitzhammer symbolisiert die Werkzeuge, die beim Wiederaufbau von Kassel nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs verwendet wurden. Diese Wahl verbindet künstlerische Ausdruckskraft mit der Stadtgeschichte, die Besucher beim Betrachten unmittelbar nachempfinden können.
Die Skulptur steht frei zugänglich am Flussufer und kann ohne Einschränkungen besichtigt werden. Es gibt Wege entlang der Fulda, die es Besuchern ermöglichen, sich der Skulptur zu nähern und sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Nach einer künstlerischen Legende ist die Spitzhacke so positioniert, als würde sie vom Herkules aus dem entfernten Schloss Wilhelmshöhe über die ganze Stadt hinweg in den Boden geschleudert worden sein. Diese spielerische Idee verbindet zwei bekannte Orte Kassels auf humorvolle Weise miteinander.
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