Schloss Martinskirchen, Barockschloss in Mühlberg/Elbe, Deutschland
Schloss Martinskirchen ist eine barocke Schlossanlage im Ortsteil Martinskirchen von Mühlberg/Elbe, die von 1751 bis 1756 für den Grafen Friedrich Wilhelm von Brühl nach einem Entwurf von Friedrich August Krubsacius errichtet wurde. Die Fassade zeigt bereits Einflüsse des französischen Klassizismus. Im Inneren gibt es sieben Säle und 33 Räume, darunter der 14 Meter lange, zweigeschossige Marmorsaal mit einem von Stefano Torelli bemalten Plafond.
Das Schloss entstand zwischen 1751 und 1756 unter der Leitung von Graf Friedrich Wilhelm von Brühl und zeigt ein frühes Meisterwerk des Dresdner Architekten Friedrich August Krubsacius. Die Architektur spiegelt die Übergangsfase vom Barock zum Rokoko wider.
Der Marmorsaal, der Hauptraum des Schlosses, ist ein zweigeschossiger Saal von 14 Metern Länge, der im sächsischen Rokokostil gestaltet ist. Seine Decke wurde vom italienischen Maler Stefano Torelli mit dem Thema „Diana, Göttin der Jagd, mit Gefolge“ bemalt. Das Jagdzimmer besitzt grüne Wandpaneele und Eichenschnitzereien mit Jagdattributen. Das Gebäude ist Eigentum der Gemeinde und wird gelegentlich für kleine Konzerte genutzt.
Das Schloss gehört der Gemeinde Martinskirchen, und der Marmorsaal wird gelegentlich für kleine Konzerte genutzt. Die Restaurierung der historischen Innenräume begann 1998, daher können einzelne Räume noch in Arbeit sein; erkundigen Sie sich vor der Anreise vor Ort nach dem Zugang.
Der Marmorsaal ist der charakteristischste Raum des Schlosses: ein zweigeschossiger Saal von 14 Metern Länge, im Stil des sächsischen Rokoko ausgestattet, dessen Decke der italienische Maler Stefano Torelli mit dem Motiv „Diana, Göttin der Jagd, mit Gefolge“ bemalte. Das Jagdzimmer besitzt grüne Wandpaneele und Eichenschnitzereien mit Jagdattributen. Insgesamt hat das Schloss sieben Säle und dreiunddreißig Zimmer, deren Grundriss sich kaum verändert hat.
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