Straße von Gibraltar, Meerenge zwischen Mittelmeer und Atlantischem Ozean, Spanien.
Die Meerenge verbindet das Mittelmeer mit dem Atlantik und trennt Spanien von Marokko über eine Distanz von etwa 60 Kilometern. An ihrer schmalsten Stelle misst sie nur 13 Kilometer zwischen den beiden Ufern, und das Wasser erscheint tief blau mit starken Strömungen, die in beide Richtungen fließen.
Der Name stammt aus dem Arabischen Jabal Ṭāriq, nach Tariq ibn Ziyad benannt, der diese Gewässer im Jahr 711 während der islamischen Eroberung Hispaniens überquerte. Seitdem diente die Meerenge als strategischer Durchgang zwischen Europa und Afrika und wurde von verschiedenen Mächten kontrolliert.
Lokale Fischer entlang beider Küsten kennen die wechselnden Strömungen seit Generationen und nutzen sie täglich für ihre Routen zwischen den Kontinenten. In den Hafenstädten auf beiden Seiten treffen sich Menschen aus Europa und Afrika zum Handel, und ihre Sprachen vermischen sich auf den Märkten nahe dem Wasser.
Hunderte von Schiffen passieren hier täglich, sodass man vom Ufer aus oft Tanker, Frachter und Fähren beobachten kann, die sich zwischen den Kontinenten bewegen. Die besten Aussichtspunkte liegen entlang der Küste auf beiden Seiten, wo Wind und Wellen das Erlebnis prägen.
Das Mittelmeer hält sein Wassergleichgewicht durch diese Meerenge aufrecht, wobei Oberflächenströmungen nach Osten fließen und tiefere salzhaltige Gewässer nach Westen ziehen. Dieser doppelte Fluss bewegt sich unsichtbar unter den Schiffen und beeinflusst das marine Leben auf beiden Seiten.
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