Mariä Himmelfahrt, Katholische Pfarrkirche in Schwindkirchen, Dorfen, Deutschland
Mariä Himmelfahrt ist eine katholische Pfarrkirche in Schwindkirchen, einem Gemeindeteil von Dorfen, erbaut 1782/83 im Übergangsstil vom Spätrokoko zum Frühklassizismus. Das Langhaus hat drei Joche mit Spiegelgewölbe und ionisierenden Doppelpilastern; der Chor ist zweijochig mit halbrundem Abschluss. Der gotische Turm an der Nordostecke trägt einen neugotischen Spitzhelm.
Der Münchener Hofarchitekt Leonhard Matthäus Gießl leitete den Bau, wobei er den gotischen Turm der Vorgängerkirche bewahrte. Diese Entscheidung verband neue barocke Architektur mit älteren Elementen der Stätte.
Die Deckenmalereien zeigen biblische Szenen, die Christian Wink 1784 schuf, während der Hochaltar von Anton Fackler Mariens Himmelfahrt darstellt. Diese Werke prägen das Innere und erzählen religiöse Geschichten für Besucher, die den Raum erkunden.
Die Kirche steht an einer befestigten Straße in Schwindkirchen, einem Gemeindeteil von Dorfen; an ihrem Fuß liegen eine niedrige weiße Mauer und Stufen. Der Turm an der Nordostecke des Langhauses trägt einen neugotischen Spitzhelm. Im Inneren sind das dreijochige Langhaus mit Spiegelgewölbe und der zweijochige Chor vom Mittelgang aus zu sehen.
Das historische Orgelgehäuse stammt von einem Instrument, das Anton Bayr 1785 aus der beschädigten Elendskirche in Attel am Inn hierher übertrug. Max Maerz baute 1874 ein neues Werk mit 11 Registern ein, das Ludwig Wastlhuber 1966 durch eine mechanische Schleifladenorgel mit 22 Registern ersetzte; das alte Gehäuse blieb erhalten.
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