Ehemaliger fürstbischöflicher Marstall, ab 1859 Landgerichtsgefängnis, heute Justizvollzugsanstalt, Historische Gefängnisanlage in Passau, Deutschland.
Die Justizvollzugsanstalt Passau ist ein ehemaliger bischöflicher Reitstall in Bayern mit drei Geschossen, rustikalem Erdgeschoss und Satteldach. Das Bauwerk befindet sich zentral gelegen in der Stadt und wird heute als Gefängnis genutzt.
Das Gebäude wurde 1692 als Reitstall des Fürstbischofs errichtet und diente ursprünglich der Verwaltung der bischöflichen Pferde. Im Jahr 1859 wurde es in ein Gefängnis des Bezirksgerichts umgewandelt und trägt diese Funktion bis heute.
Das Gebäude zeigt, wie religiöse Bauten im Laufe der Zeit für weltliche Verwaltungszwecke umgewandelt wurden. Diese Transformation spiegelt sich in der Architektur wider und erzählt von der Rolle solcher Gebäude in der städtischen Entwicklung Passaus.
Das Gebäude ist im Zentrum von Passau gelegen und damit leicht zu erreichen. Der Ort hat eine lange Geschichte als Verwaltungsgebäude und ist daher Teil des architektonischen Gefüges der Altstadt.
Ueber dem Hauptportal ist noch heute das ursprungliche Steinwappen des Bischofs Kardinal Johann Philipp von Lamberg zu sehen. Dieses Wappenstein ist ein seltenes Beispiel dafur, wie viele Details aus der fruheren Zeit des Gebaudes erhalten geblieben sind.
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