St. Rupert und Maximilian, Kapelle im Landkreis Traunstein, Oberbayern
Die Salinenkapelle ist ein kleines Kirchengebäude in Traunstein, das 1630 von Wolf König nach Plänen des Architekten Isaak Bader erbaut wurde. Das Bauwerk zeigt den Stil des frühen 17. Jahrhunderts mit kleinen Fenstern, einfachen Steinmauern und traditionellen Details wie einem alten hölzernen Altar und gemalten Dekorationen.
Ein Kloster und eine Kirche existierten an diesem Ort bereits seit dem 9. Jahrhundert, ursprünglich dem Heiligen Zeno gewidmet, dem Schutzpatron vor Wassernöten. Im Jahr 1671 wurde die heutige Kapelle dann dem Hl. Rupert, dem Schutzheiligen der Salzarbeiter, und Herzog Maximilian, dem Gründer der Saline, geweiht.
Die Salinenkapelle war lange Zeit das religiöse Zentrum der Arbeitergemeinschaft Au und trägt den Namen der Salzindustrie, die das Leben hier formte. Heute können Besucher sehen, wie Handwerk und Glaube hier zusammenkamen, und verstehen die enge Verbindung zwischen der Kirche und den Salzwerkstätten, die die Stadt prägte.
Die Kapelle befindet sich an der Auberg 27 im Zentrum von Traunstein und lässt sich leicht zu Fuß erreichen. Der beste Weg ist es, in der Altstadt zu parken und von dort aus die Geschichte des Ortes zu erkunden.
Im Jahr 1866 wurde die Kapelle von einem Blitzschlag getroffen, doch die Türme wurden in ihrem ursprünglichen Stil wiederaufgebaut und blieben seitdem erhalten. Dies zeigt die Widerstandskraft und Bedeutung des Ortes für die lokale Gemeinschaft über Jahrhunderte hinweg.
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