Traunstein, Verwaltungszentrum in Bayern, Deutschland
Traunstein ist eine Stadt und Kreisstadt in Oberbayern, die zwischen München und Salzburg liegt und als Verwaltungszentrum für die umliegende Region dient. Der Ort erstreckt sich über sanft gewelltes Gelände mit Blick auf die nahegelegenen Chiemgauer Alpen, die an klaren Tagen deutlich sichtbar sind.
Erste schriftliche Erwähnung fand der Ort im Jahr 1245 in Aufzeichnungen des nahegelegenen Klosters Baumburg. Das Stadtrecht erhielt die Siedlung im frühen 14. Jahrhundert und entwickelte sich danach zum regionalen Zentrum für Handel und Verwaltung.
Der Georgiritt am Ostermontag führt Hunderte geschmückte Pferde und Reiter durch die Straßen und gilt als eines der größten religiösen Reiterfeste im bayerischen Raum. Zuschauer können die prozessionsartige Segnung der Tiere am Stadtplatz miterleben und beobachten, wie Tradition und lokaler Brauch im Alltag weiterleben.
Die Stadt lässt sich mit der Bahn von München oder Salzburg aus bequem erreichen, wobei Verbindungen mehrmals täglich verkehren. Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, medizinische Dienste und Verwaltungsämter sind im Ortskern zugänglich und gut beschildert.
Nach dem verheerenden Brand im Jahr 1851 wurde die gesamte Innenstadt mit finanzieller Unterstützung von König Maximilian II. neu errichtet. Dadurch entstand ein weitgehend einheitliches Stadtbild, das bis heute die Architektur der Mitte des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
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