Maria-Schnee-Kapelle, gewölbter Saalbau mit Walmdach und Dachreiter, in Ecklage, 1734 errichtet, reiche Rokoko-Ausstattung; zum Bischof-Wittmann-Haus gehörig, siehe Heiliggeistgasse 7
Die Maria-Schnee-Kapelle ist eine kleine Kapelle in Regensburg mit einfacher Architektur, die sich eng an Nachbargebäude anschmiegt. Das Bauwerk zeigt Merkmale des Barock mit dekorativen Details, einem kleinen Turm mit Glocke und einem farbigen Fenster, das Licht in den inneren Raum lässt.
Die Kapelle wurde 1734 errichtet und war ursprünglich Teil eines Waisenhauses, das in den 1730er Jahren gebaut wurde. Im Jahr 1789 wurde das Gebäude dem Schnee-Marienkult geweiht und erhielt seinen heutigen Namen, während das Waisenhaus später an einen anderen Ort verlegt wurde.
Die Kapelle trägt den Namen Maria Schnee, der sich auf eine Legende über Mariä Schneefall bezieht und Reinheit sowie Hoffnung symbolisiert. Der Name verbindet die kleine Kirche mit einer Tradition, die in ganz Europa verbreitet ist und zeigt, wie lokale Gemeinschaften ihre Geschichten des Glaubens über Generationen weitergeben.
Die Kapelle liegt im östlichen Teil der Regensburger Altstadt und ist auf Stadtplänen gut gekennzeichnet. Sie ist Teil des Weltkulturerbes der Altstadt und wird heute hauptsächlich für traditionelle Gottesdienste genutzt, wobei Besucher stille Momente zum Nachdenken finden können.
Die Decke der Kapelle zeigt Gemälde der Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe, die um 1898 geschaffen und mehrfach restauriert wurden. Diese Kunstwerke bieten einen Einblick in die religiösen Vorstellungen der Gemeinde aus dieser Zeit und gehören zu den besonderen Details, die Besucher leicht übersehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.