Ehemaliges Amtshaus, Baudenkmal in Gersthofen, Deutschland.
Das Ehemaliges Amtshaus ist ein ehemaliges Verwaltungsgebäude in Gersthofen mit robustem Mauerwerk und symmetrisch angeordneten Fenstern an seiner Fassade. Das Gebäude bewahrt seine ursprüngliche Struktur und zeigt typische Merkmale der bayerischen Bauweise mit steinernen Wänden und klassischer Aufteilung.
Gersthofen erscheint bereits in einer Bulle Papst Coelestins II. von 1143 unter den Besitzungen des Augsburger Domkapitels. Die Kanoniker übten die Niedere Gerichtsbarkeit durch einen eigenen Oberamtspfleger aus; Sitz des Obervogtamtes war der ehemalige Amtshof in der heutigen Bauernstraße 12. Durch die Säkularisation kamen die Besitzungen 1802/03 an Bayern, das Amt wurde aufgelöst und 1804 dem Landgericht Göggingen unterstellt.
Der Name des Gebäudes erinnert an das Obervogtamt Gersthofen, das Amt des Augsburger Domkapitels, das bis 1803 Gersthofen und Achsheim verwaltete. Sitz war der ehemalige Amtshof in der heutigen Bauernstraße 12, während der Untervogt der Reichslandvogtei ein Anwesen in der Kirchstraße 3 bewohnte. Die Niedere Gerichtsbarkeit übte ein vor Ort eingesetzter Oberamtspfleger aus.
Das Gebäude liegt zentral in Gersthofen und ist leicht zu Fuß erreichbar von der Innenstadt aus. Da es sich um ein Denkmal handelt, ist es von außen sichtbar, aber Besucher sollten die lokalen Zugänge und Öffnungszeiten beachten.
Das Gebäude trägt die offizielle Denkmalnummer D-4-75-174-7 und ist damit in der bayerischen Denkmalverwaltung eingetragen. Diese Registrierung sichert seinen Schutz und seine Erhaltung für kommende Generationen.
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