Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Marien, Lutherische Pfarrkirche in Weigenheim, Deutschland.
St. Marien ist eine zwischen 1491 und 1511 erbaute Saalkirche in Reusch, einem Gemeindeteil von Weigenheim. Ihr verputztes Langhaus wurde nach einem Einsturz 1700/01 wieder aufgebaut, und an der Nordwand des Chors steht ein viergeschossiger Chorflankenturm aus Quadermauerwerk. Dessen Obergeschoss und der achtseitige, schiefergedeckte Knickhelm wurden 1948 erneuert.
Langhaus und Chor entstanden 1491–1511; das Langhaus stürzte ein und wurde 1700/01 wieder aufgebaut. Der viergeschossige Chorflankenturm an der Nordwand erhielt 1948 sein erneuertes Obergeschoss und den achtseitigen, schiefergedeckten Knickhelm. Im 18. Jahrhundert wurde an der Nordseite des Langhauses ein sechseckiger Treppenturm aus Holzfachwerk mit Glockenhaube angebaut.
St. Marien ist eine Filialkirche der Pfarrei Weigenheim im Dekanat Uffenheim des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg. Der spätgotische Flügelaltar von 1490–1500 birgt lebensgroße Statuen der Maria, des Petrus und des Paulus; die Kirche ist unter der Denkmalnummer D-5-75-179-21 in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet.
St. Marien steht in Reusch, einem Gemeindeteil von Weigenheim; die Kirche ist von der Ortsstraße aus erreichbar, der Chorflankenturm mit seinem schiefergedeckten Knickhelm ragt über die Bäume. Der Innenraum mit den Emporen und dem Flügelaltar von 1490–1500 ist zu den Gottesdiensten der Pfarrei Weigenheim geöffnet.
Die Orgel, 1981 von Günter Ismayr mit 12 Registern auf zwei Manualen und Pedal gebaut, verwendet Gehäuseteile eines Vorgängerinstruments von 1823 wieder, die auf dem Kirchenspeicher entdeckt wurden. Der Flügelaltar von etwa 1490–1500 birgt lebensgroße Statuen der Maria, des Petrus und des Paulus.
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