Burgruine Hohenlandsberg, Mittelalterliche Burgruine in Weigenheim, Deutschland.
Burg Hohenlandsberg ist eine Burgruine auf einem etwa 500 Meter hohen Hügel bei Weigenheim in Oberfranken. Die noch erhaltenen Mauern, Keller und Befestigungswälle zeigen die mittelalterliche Bauweise und Verteidigungsanlage der Burg.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Hohenlohe erbaut und war eine wichtige Befestigung in der Region. Sie wurde 1554 während des Zweiten Markgrafenkrieges zerstört und später nicht wieder aufgebaut.
Die Burg gab der schwarzenbergischen Herrschaft Hohenlandsberg ihren Namen, die in Seinsheim die Zent ausübte und über Weigenheim, Seinsheim, Iffigheim, Herrnsheim und Dornheim gebot. Weil Söldner des Markgrafen Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach hier widerrechtlich stationiert waren und die Umgebung terrorisierten, haftete der Anlage jahrhundertelang der Ruf einer Raubritterburg an.
Die Ruine liegt auf dem 498 Meter hohen Hohenlandsberg im südlichen Steigerwald bei Weigenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Die Burgstelle ist ein Bodendenkmal; Mauern, Kasematten, Keller und Wälle betrachtet man daher besser von den Wegen aus, statt sie zu betreten. Der laubbedeckte Hang unter dem Mauerwerk ist unebener Boden.
Seinen Ruf als Raubritterburg verdankt Hohenlandsberg dem Zweiten Markgrafenkrieg 1553/55, als die widerrechtlich hier stationierten Söldner des Markgrafen Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach die Umgebung terrorisierten. Die noch vorhandenen Kasematten stammen aus der Zeit um 1511, als Johann von Seinsheim-Schwarzenberg die Burg neu errichten und nach damals modernen Fortifikationstechniken stark befestigen ließ.
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