Burgruine Hohenkottenheim, Burgruine in Deutschland
Burgruine Hohenkottenheim ist eine Burg auf einem Hügel bei Markt Nordheim, von der heute nur noch Mauern und Gräben übrig sind. Der Komplex bestand aus einer Hauptburg mit Türmen und Wirtschaftsgebäuden, die östlich und westlich angeordnet waren.
Die Burg wurde wahrscheinlich im 13. oder 14. Jahrhundert gegründet und 1356 erstmals urkundlich erwähnt als Sitz von Herren aus der Gegend. Sie wurde mehrfach zerstört, besonders 1525 während des Bauernkrieges und 1553 durch Soldaten, und wurde danach nicht vollständig wiederaufgebaut.
Die Ruine steht auf einem Hügel, der seit Jahrhunderten ein wichtiger Ort für die Menschen der Gegend ist. Der Name führt auf alte Zeiten zurück und verbindet sich mit dem Leben der Adligen und ihrer Herrschaft über das umliegende Land.
Das Gelände ist frei begehbar und kostet keinen Eintritt, liegt aber nicht weit von der Hauptstraße entfernt. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Boden uneben und felsig ist und es nur wenig Parkplatz gibt.
Archäologische Funde wie alte Münzen und Gräber deuten darauf hin, dass der Hügel bereits vor der mittelalterlichen Burg besiedelt war. Das Gelände könnte sogar eine alte Fliehburg gewesen sein, wo Menschen Zuflucht suchten.
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