Schloss Rathsmannsdorf; ehemaliges fürstbischöflich-passauisches Schloss, Renaissanceschloss in Rathsmannsdorf, Deutschland
Schloss Rathsmannsdorf ist eine Renaissanceanlage in Windorf mit einem vierseitigen Grundriss und drei Geschosse hohen Arkadengaleria sowie einem zentralen Torturm. Die Struktur liegt etwa 300 Meter von der Kirche St. Ulrich entfernt und pragt das Ortsbild mit ihrer markanten Architektur.
Die Festung des Hochstifts Passau an der Grenze zum Herzogtum Bayern wurde erstmals um 1400 urkundlich erwähnt. Später wurde sie unter fürstbischöflicher Herrschaft zu einem wichtigen Verwaltungssitz umgestaltet.
Das Schloss war Sitz eines regionalen Hofes unter dem Fürstbischof Urban von Trennbach, der es zwischen 1578 und 1579 umgestaltet hat. Seine Bedeutung als Verwaltungszentrum prägt bis heute das Verständnis des Ortes in der lokalen Geschichte.
Das Gelande ist am leichtesten zu Fuss zu erkunden, wobei die umliegenden Strassen gute Ausgangspunkte bieten. Die ehemaligen Stallungen werden heute fur Veranstaltungen genutzt und zeigen, wie die Anlage sich ueber Jahrhunderte angepasst hat.
Der Sudfluegel des Schlosses stuerzte ein, nachdem die Anlage 1803 nach dem Verkauf durch den bayerischen Staat zur Brauerei umgebaut wurde. Dieser Umbau zu gewerblichen Zwecken hinterliess sichtbare Spuren in der Architektur des Komplexes.
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