Sutschketal, Naturschutzgebiet in Bestensee, Deutschland
Das Sutschketal ist ein Naturschutzgebiet zwischen zwei Seen mit Feuchtwiesen, Schilfbeständen, Erlenwäldern und Sumpfland. Diese vielfältigen Lebensräume liegen auf einer Fläche von etwa 59 Hektar.
Die Region entstand während der Weichsel-Kaltzeit, als ein Gletscherkanal die Hochebene aus Geschiebemergel formte. Diese geologische Geschichte prägt das Terrain noch heute.
Der Ort war lange Zeit ein Gemeinschaftswald, in dem Bewohner Brennholz sammelten und Ton abbau. Diese Nutzung prägte das Landschaftsbild bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.
Das Gebiet ist durch Wanderwege mit Holzbrücken über Wassergräben erschlossen, von der Eisenbahn aus leicht zu erreichen. Die Zugänge verteilen sich rund um die Reserve und ermöglichen flexible Routenplanung.
Im Gebiet wurden über 400 Wildpflanzenarten dokumentiert, darunter 75 Arten, die bedroht oder stark gefährdet sind. Diese hohe Konzentration seltener Pflanzen macht den Ort für Botaniker besonders wertvoll.
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