Jüdischer Friedhof, Jüdischer Friedhof in Landstuhl, Deutschland.
Der Jüdische Friedhof Landstuhl ist eine Begräbnisstätte, auf der Grabsteine nach jüdischem Brauch angeordnet sind. Die Anlage liegt im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz und bewahrt Erinnerungen an Verstorbene aus der Zeit um 1900 bis in die 1940er Jahre.
Der Friedhof wurde 1896 angelegt und bis 1940 belegt. Zuvor waren die Toten der jüdischen Gemeinde Landstuhl auf dem jüdischen Friedhof Herschberg beigesetzt worden. Die 46 Grabsteine, meist aus Granit, datieren in die Jahre zwischen 1896 und 1940.
Die Grabsteine tragen Namen und Daten, die von jüdischen Familien erzählen, die lange Zeit in dieser Gegend lebten. Man kann beim Spaziergang durch die Reihen die Verbindung zu einem Teil der lokalen Geschichte nachvollziehen.
Der jüdische Teil liegt am südöstlichen Ortsrand von Landstuhl, im östlichen Teil des kommunalen Friedhofs südlich der Kaiserstraße (L 395) bei Nr. 98, und ist durch eine Mauer abgetrennt. Die Fläche umfasst 390 Quadratmeter, ein Besuch dauert daher nur kurz.
Der Friedhof umfasst 390 Quadratmeter und trägt 46 Grabsteine, meist aus Granit, aus den Jahren 1896 bis 1940. Vor seiner Anlage 1896 wurden die Toten der jüdischen Gemeinde Landstuhl auf dem jüdischen Friedhof Herschberg beigesetzt. Eine Mauer trennt ihn vom kommunalen Friedhof.
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