Schlossgärten in Blankenburg, Barocke Gärten am Schloss Blankenburg, Deutschland
Der Schlossgarten Blankenburg ist eine barocke Parkanlage mit terrassierten Ebenen, die zum Großen Schloss ansteigen. Die Flächen zeigen Steinskulpturen, geschnittene Hecken und Wasserspiele auf mehreren Stufen verteilt.
Der Garten entwickelte sich aus einem fürstlichen Jagdrevier des 17. Jahrhunderts und wurde zwischen 1707 und 1731 unter Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel grundlegend umgestaltet. Diese Epoche prägte die barocke Struktur, die heute noch erkennbar ist.
Die Sandsteinränder der Terrassen tragen Putten, die in der Rekonstruktionsphase der 1970er Jahre eingefügt wurden; sie stammen aus einer Blankenburger Kuranstalt, deren Besitzer sie um 1900 antiquarisch erwarb, und wurden wahrscheinlich für Schloss Salzdahlum gefertigt. Die originalen Vasen tragen dagegen die Initialen CL für Christine Luise. Die Neptungrotte mit dem Dreizackgott und zwei Sphingen ließ Ludwig Rudolfs Witwe nach seinem Tod hinzufügen.
Der Terrassengarten liegt beim Schloss und an der mittelalterlichen Stadtmauer; das Hirschtor, die herzogliche Zufahrt in den einstigen Tiergarten, steht am Ortsausgang Richtung Cattenstedt. Die Terrassen mit Sandsteinrändern sind über Wege und Stufen verbunden, der Hang zwischen Neptungrotte und den unteren Springbrunnen ist steil. Festes Schuhwerk hilft nach Regen.
Die Sandsteinränder der Terrassen tragen Putten, die erst in den 1970er Jahren eingefügt wurden; ein Blankenburger Kuranstaltsbesitzer hatte sie um 1900 antiquarisch erworben, wohl für Schloss Salzdahlum gefertigt. Original sind die Vasen mit den Initialen CL für Christine Luise. Hinter der Neptungrotte steht das Denkmal für den 1785 ertrunkenen Herzog Leopold, das um 1935 nach dem Verbot der Freimaurerlogen hierher kam.
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