Denkmalsbrunnen zum Stadtjubiläum Markt, Kulturdenkmal in Ehrenfriedersdorf, Deutschland
Der Denkmalsbrunnen Ehrenfriedersdorf ist ein Kulturdenkmal auf dem Marktplatz der Stadt, bestehend aus einem niedrigen Sockel mit einem kleinen Gewölbe und angrenzendem Garten. Die Anlage zeigt ein von Schmied Max Großmann gefertigtes Eisentor mit Pfauen und Figuren über dem Steinbogen sowie einen Sockel mit geschnitzten Tieren und einem Wappenschild.
1905 begann die Planung: Die Stadt beauftragte Professor Selmar Werner aus Dresden mit der Bronzefigur und den Architekten Oswin Hempel mit dem Entwurf; im Juli 1909 wurde das Denkmal geweiht, König Friedrich August III. von Sachsen sandte ein Glückwunschtelegramm. Als Forschungen zeigten, dass Friedrich der Streitbare nichts mit Ehrenfriedersdorf zu tun hatte, bot die Stadt die Figur 1939 Leipzig an, danach Dresden, Bautzen und Zittau – vergeblich. 1942 kam die Statue zur Reichsmetallsammelstelle nach Dresden und wurde eingeschmolzen; erhalten blieb Hempels Tor aus Kirchenlamitzer Granit und Postaer Sandstein.
Der Denkmalsbrunnen trägt den Namen des Herrschers Friedrich, dem die Stadt ihre Gründung verdanken sollte. Das Steinwerk zeigt geschnitzte Tiere wie Löwen, Fische und Delphine, die heute noch von Besuchern bemerkt werden können.
Das Denkmal befindet sich auf dem Marktplatz von Ehrenfriedersdorf und ist von der Straße aus leicht zu erreichen. Der Ort ist frei zugänglich und kann jederzeit besucht werden, da er sich im öffentlichen Raum befindet.
Die Bronzefigur wurde Leipzig, Dresden, Bautzen und Zittau zum Kauf angeboten, bevor sie im August 1942 über Dresden zur Reichsmetallsammelstelle kam und eingeschmolzen wurde. Erhalten blieb auf dem Markt das Tor aus Kirchenlamitzer Granit und Postaer Sandstein mit dem schmiedeeisernen Oberlichtgitter von Max Großmann, das Pfauen und fantastische Zierfiguren zeigt.
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