Lukaskirche Planitz, Kirchengebäude in Zwickau, Sachsen
Die Lukaskirche Planitz ist eine neugotische Kirche in Zwickau, die mit großen Steinen und Ziegeln errichtet wurde und durch ihren schlanken, hohen Turm sichtbar ist. Das Innere wird von Rippengewölben geprägt, die über den Mittelschiff ein stiernenförmiges Gewölbemuster bilden, und die Kirche kann etwa 1.000 Gläubige aufnehmen.
Die Kirche wurde errichtet, weil die kleine Kapelle am Schloss Planitz für die wachsende Bevölkerung des Industriegebiets zu klein geworden war. Der Bau begann 1872 nach Plänen des Zwickauer Architekten Gotthilf Ludwig Möckel und wurde 1876 vollendet.
Die Lukaskirche war über Jahrzehnte ein zentraler Treffpunkt für die evangelische Gemeinde Planitz. Die Kirche diente nicht nur Gottesdiensten, sondern auch gemeinschaftlichen Veranstaltungen und prägt bis heute das Zusammenleben der Nachbarschaft.
Die Kirche ist täglich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in einem ruhigen Wohngebiet mit Parkplätzen in der Nähe. Der Eintritt ist frei, und Besucher können die Kirche während des Tages besichtigen, um Architektur und Innenausstattung zu erkunden.
Die Orgel der Kirche wurde 1876 vom berühmten Orgelbauer Eberhard Friedrich Walcker erbaut und war lange Zeit beschädigt oder geplündert. Zwischen 2019 und 2021 wurde die Orgel aufwändig restauriert und klingt nun wieder mit ihrem ursprünglichen mechanischen Klang.
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