Villa Gattersburg, Grimma, Denkmalgeschützte Villa in Grimma, Deutschland.
Die Gattersburg ist ein Herrenhaus in Grimma mit einem markanten runden Turm, der auf einem steilen Hang über dem Fluss Mulde thront. Das Anwesen wird heute als Hotel betrieben und verfügt über mehrere Räume, die für verschiedene Zwecke genutzt werden.
Den Namen trägt der Ort nach dem Landrichter Johann Christian Gattert, der 1785 das Gelände am Steilhang kaufte und hier 1791/92 ein Landhaus errichten ließ. 1887/88 bauten die Leipziger Architekten Pfeifer & Händel an dessen Stelle für den Papierfabrikanten Max Schroeder die heutige Neorenaissancevilla. Nach 1945 diente sie als Kommandantur, dann bis 1997 als Schule, Kindergarten und Wohnungen; 1998 wurde sie als Hotel eröffnet.
Der Name Gattersburg geht auf Johann Christian Gattert zurück, der 1785 das Gelände am Steilhang kaufte und dort 1791/92 ein Landhaus errichten ließ. Die benachbarte Neue Gattersburg schenkte bis 1990 Bier und Speisen aus, zuletzt als HO-Gaststätte. Seit 2003 nutzt die Evangelische Elim-Gemeinde dieses Gebäude als Gemeindehaus, während die Villa private Feiern und Tagungen mit externem Catering beherbergt.
Die Villa liegt an der Colditzer Straße 3, etwa 60 Meter von der Straße entfernt in einem parkähnlichen Gelände; dahinter fällt der Hang rund 20 Meter zur Mulde ab, die über eine Hängebrücke überquert wird. Das Hotel nahm 2017 ohne Restaurant wieder den Betrieb auf, Mahlzeiten werden also nicht angeboten; es ist für private Feiern mit externem Catering und für Tagungen vorgesehen.
Das Anwesen enthält eine künstliche Burgruine aus Bruchsteinen, die bewusst während der ersten Entwicklung des Grundstücks gebaut wurde. Diese Ruine ist heute noch sichtbar und gibt dem Hügel ein romantisches Aussehen, das an vergangene Zeiten erinnert.
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