Franziskanerkloster Zittau, Franziskanerkloster in Zittau, Deutschland
Die Klosterkirche, die Kirche des ehemaligen Franziskanerklosters in Zittau, ist eine zweischiffige Hallenkirche aus verputztem Sandstein mit hohem Satteldach. Ihr Chor liegt in der Achse des nördlichen Schiffs und schließt gerade mit drei Lanzettfenstern; an seiner Nordseite steht die dem heiligen Katharina geweihte Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Der schlanke, 70 Meter hohe Turm geht um 1660 ins Oktogon über und erhielt 1758 eine Haube mit Laterne und geschweifter Spitze.
Das Kloster wurde um 1260 von der böhmischen Adelsfamilie von Leipa gegründet und gehörte zur Kustodie Goldberg der Sächsischen Franziskanerprovinz. 1407 tagte das Provinzkapitel der Saxonia in Zittau. Nach wachsendem reformatorischem Einfluss seit 1521 wurde der Konvent 1522 einem Minister des böhmischen Königs unterstellt; 1543 gingen die Gebäude an den Rat der Stadt über, 1554 starb der letzte Bruder.
Die Kirche ist heute die zweite evangelische Pfarrkirche von Zittau, geweiht 1662. Ihr Name stammt vom Franziskanerkloster, das um 1260 von der böhmischen Adelsfamilie von Leipa gegründet wurde. Der Chor ist durch eine transparente Wand abgetrennt, und die ehemaligen Klostergebäude beherbergen seit 1934 das Museum der Stadt Zittau.
Das ehemalige Kloster beherbergt heute die Stadtmuseen von Zittau, während die Kirche als evangelisch-lutherische Pfarrkirche genutzt wird. Besucher sollten wissen, dass der Zugang zu beiden Bereichen unterschiedliche Zwecke hat und möglicherweise separate Besuchszeiten erfordert.
Seit 1934 beherbergen die ehemaligen Konventsgebäude das Museum der Stadt Zittau. Ab 1705/06 dienten Teile der alten Klausur als Wohnungen für ältere alleinstehende Frauen, später als Armenhaus bis 1928. Der 1480 quadratische Turm geht um 1660 ins Oktogon über und erhielt 1758 von Johann Andreas Hünigen eine Haube mit Laterne und geschweifter Spitze.
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