Franziskanerkloster Zittau, Franziskanerkloster in Zittau, Deutschland
Die Klosterkirche ist ein ehemaliges Franziskanerkloster in Zittau mit einer zweischiffigen Hallenkirche aus behautem Sandstein, gekrönt von Kreuzgewölben und Netzgewölben. Das Gebäude besteht aus plastischer Steinmasse, die im Chor zu einem einzelnen Schiff übergeht.
Das Kloster wurde 1260 gegründet und existierte bis 1543, wobei es zwischen 1421 und 1437 Flüchtlingen des Prager Domkapitels Zuflucht bot. Diese Zeit als Exilort prägte die Geschichte des Ortes nachhaltig.
Die Kirche zeigt Holzgalerien mit verzierten Konsolgesimsen, während der Altar mit vergoldeten Schnitzereien verziert ist. Besucher können an den handwerklichen Details erkennen, wie diese Kunstwerke die Räume prägen.
Das ehemalige Kloster beherbergt heute die Stadtmuseen von Zittau, während die Kirche als evangelisch-lutherische Pfarrkirche genutzt wird. Besucher sollten wissen, dass der Zugang zu beiden Bereichen unterschiedliche Zwecke hat und möglicherweise separate Besuchszeiten erfordert.
Der Klosterhof dient heute als Friedhof und enthält prächtige Grabgewölbe aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert. Diese Begräbnisstätten zeigen die damalige Bestattungskultur und sind architektonische Kunstwerke aus Stein.
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