Zittau, Grenzstadt im südöstlichen Sachsen, Deutschland.
Zittau liegt an der Stelle, wo Deutschland, Polen und Tschechien aufeinandertreffen, zwischen den Flüssen Mandau und Lausitzer Neiße auf 242 Metern Höhe. Das Zentrum bewahrt Gebäude aus mehreren Jahrhunderten, darunter das Rathaus im italienischen Stil und die gotische Johanniskirche.
König Ottokar II. von Böhmen verlieh der slawischen Siedlung 1255 das Stadtrecht und machte sie zu einem Handelszentrum. Die Stadt entwickelte sich über Jahrhunderte am Schnittpunkt mitteleuropäischer Handelswege.
Das Stadtmuseum bewahrt das Große Fastentuch aus dem Jahr 1472, ein monumentales Textilwerk, das die Passionsgeschichte in neunzig Bildfeldern erzählt. Besucher können die detailreichen Szenen und die handwerkliche Leistung der mittelalterlichen Weber in unmittelbarer Nähe betrachten.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Görlitz und Liberec, während eine Schmalspurbahn in die Bergorte Oybin und Jonsdorf fährt. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten historischen Gebäude nah beieinander liegen.
Das mittelalterliche Salzhaus nahe dem Markt diente einst der Lagerung von importiertem Salz, das über Handelswege aus dem Süden hierher gelangte. Das Gebäude zeigt noch immer seine ursprüngliche Funktion durch die dicken Mauern und die Bauweise.
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