Weinaupark, Öffentlicher Park in Zittau, Deutschland.
Der Weinaupark erstreckt sich an der östlichen Peripherie von Zittau entlang der B99 und präsentiert sich als großzügig angelegte Grünfläche mit zahlreichen Bäumen und Sträuchern. Die Anlage folgt dem englischen Gartenstil und verbindet mehrere Bereiche durch ein Netzwerk von Wegen.
Zittau kaufte die Weinau 1570 von einem geistlichen Ritterorden und parzellierte sie. Bis 1874 blieb das Gelände an der Mündung des Eckartsbaches ein von Neißeüberschwemmungen geprägtes Moor. Erste Versuche eines Kurparks im oberen Bereich folgten Quellfunden 1824–1826, doch das Moor- und Mineralwasserbad mit Restauration eröffnete erst 1848/1849 durch einen Herrn Brösel.
Das Weinauparkstadion wurde 1893/94 als Radrennbahn mit Holztribüne für 10.000 Zuschauer erbaut. Heute beherbergt der Park den Tierpark Zittau, die Filmnächte der Hillerschen Villa sowie Leichtathletik- und Bogensportvereine. Auf dem Weinauteich gibt es seit 2012 einen Gondelbetrieb, und 2014 wurde ein interaktiver Baumlehrpfad eröffnet.
Der Park liegt am östlichen Stadtrand von Zittau an der B 99 nahe der polnischen Grenze. Die 1894 angelegte Weinauallee, zunächst Bismarckallee genannt, führt von Westen hinein. Ein 2012 wieder errichteter Bootssteg am Weinauteich ermöglicht Gondelfahrten; 2014 wurde ein interaktiver Baumlehrpfad eröffnet.
Die Weinau war bis 1874 ein Moor, das von Neißeüberschwemmungen geprägt war; ab 1859 begann die Entsumpfung mit Wassergräben und Schleusen am Niederteich. 1895 wurden Nachtigallen zur Ansiedlung im Park ausgesetzt, und ein Bericht vom 2. Dezember 1895 hielt den Erfolg dieser Aktion fest.
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