Neißeviadukt, Eisenbahnbrücke in Deutschland
Das Eisenbahnviadukt Zittau-Porajów ist eine lange Steinbrücke, die das Tal überquert und zwei Länder verbindet, mit einer Höhe von etwa 18 Metern und einer Länge von über 745 Metern. Die Struktur besteht aus 39 Bögen, die das Gewicht der Züge gleichmäßig verteilen und der Brücke ein starkes, beständiges Aussehen geben.
Die Brücke wurde zwischen 1853 und 1859 erbaut und zählt zu den ältesten noch in Betrieb befindlichen Eisenbahnbrücken Deutschlands. Sie hat über 150 Jahre lang Grenzveränderungen, Kriege und gesellschaftliche Umbrüche miterlebt und verbindet bis heute zwei Länder auf ihrer ursprünglichen Trasse.
Die Brücke verbindet zwei Länder und ist für Einheimische ein vertrautes Wahrzeichen, das Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet. Menschen sehen darin ein Symbol der Verbindung zwischen Deutschland und Polen, das Generationen über Grenzen hinweg begleitet hat.
Der Viadukt ist von Fußwegen aus zugänglich und kann von unterhalb oder aus der Ferne beobachtet werden, bietet aber begrenzte Möglichkeiten für direkten Zugang zur Eisenbahnstrecke. Der beste Ort zum Besuch ist tagsüber, wenn die Sichtbarkeit der Steinstrukturen und mögliche Züge am besten zu beobachten sind.
Die Brücke kreuzt während ihrer Strecke die Grenze zwischen Deutschland und Polen, ohne durch Bahnhöfe unterbrochen zu werden. Dieses grenzüberschreitende Design war für seine Zeit außergewöhnlich und ermöglichte es Zügen, zwei Länder ohne Halt zu verbinden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.