Kreuzkirche, Gotische Kirche in Zittau, Deutschland.
Die Kreuzkirche ist eine gotische Hallenkirche in Zittau, die ohne Seitenschiffe gebaut wurde und sich durch eine ungewöhnliche Architektur auszeichnet. Im Innern stützt eine zwölfseitige Säule ein sternförmiges Gewölbe mit strahlenförmigen Rippen, das den Raum großzügig überdeckt.
Der Bau der Kreuzkirche begann um 1400, als Steinmetze aus der Prager Domhütte ihre Fachkenntnisse einbrachten. Das Gotteshaus wurde 1410 geweiht und zeigt damit Einflüsse aus böhmischer Baukunst.
Die Kirche ist eng mit religiösen Textilien verwoben, die seit Jahrhunderten hier aufbewahrt werden und Gläubige anzogen. Diese Stoffe spiegeln mittelalterliche Frömmigkeit wider und waren zentral für lokale Osterbräuche.
Der Zugang erfolgt über die Frauenstraße 23 in Zittau, wo Besucher das Gebäude und seine mittelalterliche Textilsammlung erkunden können. Es ist empfehlenswert, vorher die genauen Besuchszeiten zu erfragen, um sicherzustellen, dass die Kirche für Besichtigungen offen ist.
Das Kircheninnere bewahrt Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert, die Leidenswerkzeuge Christi in rot-grünen Rahmen darstellen und böhmische Kunsteinflüsse zeigen. Diese Malereien verdeutlichen die künstlerischen Verbindungen zwischen Sachsen und Böhmen in dieser Zeit.
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