Münsinger Alb, FFH-Gebiet in Baden-Württemberg
Die Münsinger Alb ist ein großes Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg mit sanften Hügeln, tiefen Tälern und über 65 Quadratkilometern abwechslungsreicher Landschaft. Das Gelände besteht aus Wäldern, offenen Wiesen, Wacholderheiden mit Wacholdergebüsch und Kalksteinfelsen, die Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere wie spezielle Fledermausarten und Käfer bieten.
Das Gebiet wurde 1895 zum Militärübungsplatz und diente Soldaten verschiedener Länder über ein Jahrhundert lang als Trainingsgelände. Nach dem Abzug des Militärs 2005 wurde die Fläche 2019 als Natura-2000-Schutzgebiet unter Schutz gestellt und verbindet heute militärische Geschichte mit Naturschutz.
Die Münsinger Alb trägt ihren Namen von der nahegelegenen Stadt Münsingen und bezieht sich auf die Landschaft der Schwäbischen Alb. Der Ort wird heute von Wanderern und Naturbeobachtern genutzt, die die offenen Wiesen und Wälder erkunden und sich Zeit für stille Beobachtungen nehmen.
Das Gebiet ist gut mit markierten Wegen ausgestattet, die Besucher sicher durch die verschiedenen Lebensräume führen. Es ist wichtig, auf den gekennzeichneten Pfaden zu bleiben, da Teile des Geländes aufgrund von Resten alter Munition gefährlich sein können.
Das Gebiet enthält mehrere Aussichtstürme, die bis zu 42 Meter hoch sind und Rundumblicke auf die umgebende Landschaft bieten. Die alte Ortschaft Gruorn mit ihrer mittelalterlichen Kirche und mehreren Kriegsgräberstätten erinnert an die bewegte Geschichte des Ortes.
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