Römerstein, Berggipfel in Baden-Württemberg, Deutschland.
Der Römerstein ist ein Berg auf der Hochfläche der Mittleren Kuppenalb in Baden-Württemberg und mit 874,4 m über dem Meeresspiegel deren höchste Erhebung. Seine bewaldete Kuppe erhebt sich nur etwa 70 m über die Umgebung, auf der Gemarkung Donnstetten der Gemeinde Römerstein. Auf dem Gipfel steht der 28 m hohe Römersteinturm, eine verschalte Holzkonstruktion auf massivem Sockelgeschoss von 1912.
In der Antike siedelten zwischen 85 und 260 nach Christus römische Gemeinden in der Nähe von Donnstetten. Der Berg selbst wurde später nach der Familie Rem benannt, die das Gebiet im Mittelalter prägte.
Der Name stammt nicht von den Römern, die zwischen 85 und 260 n. Chr. in Donnstetten östlich des Bergs siedelten, sondern von der Familie Rem, die im 14. Jahrhundert in der Gegend nachweisbar ist. Der Berg gibt der Gemeinde Römerstein im Landkreis Reutlingen ihren Namen. Der 28 Meter hohe Turm wurde 1912 vom Schwäbischen Albverein nach einer Spendensammlung errichtet, anstelle eines 1899 zur Besichtigung freigegebenen und 1904 abgebrochenen Vermessungsgerüsts.
Der Aussichtsturm öffnet in den wärmeren Monaten an Wochenenden und Feiertagen, wobei Grillplätze und Spielplätze für Familien zur Verfügung stehen. Die Wanderwege zum Gipfel sind gut gekennzeichnet, wobei die Region das ganze Jahr über erreichbar bleibt.
An sehr klaren Tagen reicht der Blick von dem 28 Meter hohen Turm bis zu den Berner Alpen und 260 km weit zum Großvenediger in Österreich. Der Schwäbische Albverein finanzierte den Turm 1912 über eine Spendensammlung; der Bau kostete 9500 Mark.
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