Ruine Wielandstein, Mittelalterliche Burgruine in Lenningen, Deutschland
Ruine Wielandstein ist eine mittelalterliche Burganlage, die aus mehreren separaten Strukturen besteht, die entlang eines felsigen Kamms über dem Tobel-Tal in Baden-Württemberg angeordnet sind. Die Überreste umfassen Fundamentmauern und ausgebaute Keller aus unterschiedlichen Bauphasen.
Die ursprünglichen Befestigungen, Alt-Wielandstein und Hinterer Wielandstein, entstanden um 1150 und dienten den Rittern der Herzöge von Teck als Wohnorte. Nach dem 13. Jahrhundert wurden die Strukturen erweitert und verändert, bis sie schließlich an Bedeutung verloren.
Der Ort trägt den Namen eines legendären Schmieds aus der germanischen Mythologie, was auf die historische Verbindung zwischen Handwerk und Herrschaft hinweist. Besucher sehen heute noch Reste von Mauern, die von verschiedenen Bauphasen erzählen und zeigen, wie sich die Befestigung über Generationen verändert hat.
Der Ort liegt auf 671 Metern Höhe und ist über Wanderwege erreichbar, die von Lenningen aus führen. Informationstafeln vor Ort erklären die Anlage und helfen bei der Orientierung auf dem Gelände.
Nach 1553 wurde das Gelände in einen Steinbruch umgewandelt, nachdem die Gemeinde Oberlenningen die verfallenen Strukturen erwarb. Die Extraction von Steinen dauerte lange an und formte die heutige Landschaft der Ruinen.
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