Gußmannshöhle, Schauhöhle und Eingang in Lenningen, Deutschland.
Gußmannshöhle ist eine Schauhöhle in der schwäbischen Alb, die mit Kalksteinformationen und unterirdischen Gängen Besucher anlockt. Die natürlichen Räume zeigen verschiedene Schichten und Strukturen, die über lange Zeiträume entstanden sind.
Karl Gußmann entdeckte die Höhle 1890, ausgegraben wurde sie 1890/91. Die paläontologische Ausbeute blieb gering: einige Mammutbackenzähne und Zahnbruchstücke. Im Mai 1891 wurde sie als Schauhöhle der Öffentlichkeit übergeben, und noch 1891 wurde eine elektrische Lichtbogen-Beleuchtung installiert, die nach drei Monaten wegen Wartungsfehlern wieder entfernt wurde. Eine dauerhafte elektrische Beleuchtung erhielt die Höhle 1922.
Der Name der Höhle ehrt Karl Gußmann, den Forscher, der sie zuerst erkundete. Heute nutzen Besucher sie als Ort, um die Erdgeschichte des Landes unmittelbar zu erleben.
Besucher sollten festes Schuhwerk und Jacken mitbringen, da der Innenraum ganzjährig kühl bleibt. Der Einstieg ist relativ einfach zugänglich, aber der Weg durch die Gänge erfordert Vorsicht und moderate Fitness.
Die Grabung 1890/91 erbrachte wenig: nur einige Mammutbackenzähne und Zahnbruchstücke. Der beim Ausbau beseitigte Kalzitrasen wird heute im Heimatmuseum in Kirchheim unter Teck gezeigt, 200 Meter entfernt liegt die Gutenberger Höhle, ebenfalls eine Schauhöhle.
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