Gußmannshöhle, Schauhöhle und Eingang in Lenningen, Deutschland.
Gußmannshöhle ist eine Schauhöhle in der schwäbischen Alb, die mit Kalksteinformationen und unterirdischen Gängen Besucher anlockt. Die natürlichen Räume zeigen verschiedene Schichten und Strukturen, die über lange Zeiträume entstanden sind.
Die Höhle wurde 1889 von Karl Gußmann wissenschaftlich untersucht und kurz darauf 1890 für Besucher geöffnet. Bei den frühen Grabungen fanden die Forscher Knochen von Tieren aus der Eiszeit.
Der Name der Höhle ehrt Karl Gußmann, den Forscher, der sie zuerst erkundete. Heute nutzen Besucher sie als Ort, um die Erdgeschichte des Landes unmittelbar zu erleben.
Besucher sollten festes Schuhwerk und Jacken mitbringen, da der Innenraum ganzjährig kühl bleibt. Der Einstieg ist relativ einfach zugänglich, aber der Weg durch die Gänge erfordert Vorsicht und moderate Fitness.
Forscher fanden in der Höhle Überreste von Affen und einen etwa einen Meter langen Stoßzahn. Diese Funde zeigen, dass die Region einmal eine viel vielfältigere Tierwelt hatte als heute.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.