Gutenberger Höhle, Schauhöhle in Lenningen, Deutschland.
Die Gutenberger Höhle erstreckt sich etwa 180 Meter in Kalksteingestein und verfügt über sechs unterschiedliche Kammern, die durch beleuchtete Wege verbunden sind. Das Höhlensystem liegt auf 690 Metern Höhe in der Schwäbischen Alb.
Die Höhle wurde 1889 von der Schwäbischen Höhlenforschungs-Gesellschaft entdeckt, als diese erste Ausgrabungen am Eingang durchführte. Dabei stießen die Forscher auf umfangreiche Überreste von Eiszeitieren in den Kammern.
Der Höhleneingang trägt den Namen Heppenloch, was auf seine lokale Bedeutung hinweist. Die Gegend war in der Vorzeit ein wichtiger Zufluchtsort für große Tiere und Menschen.
Der Weg zur Höhle führt von einem Parkplatz aus, wobei ein kurzer Spaziergang von etwa 15 Minuten erforderlich ist. In den wärmeren Monaten ist das Betreten möglich und Besucher sollten bequeme Schuhe und eine leichte Jacke mitbringen, da es im Inneren kühl ist.
Bei Ausgrabungen wurden Fossilien einer seltenen Affenart entdeckt, die nur in dieser deutschen Höhle nachgewiesen wurde. Diese Funde zeigen, dass tropische Arten während wärmerer Perioden bis in die Alb vordringen konnten.
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