Ruine Reußenstein, Mittelalterliche Burgruine in Neidlingen, Deutschland.
Reussenstein Castle ist eine Burgruine auf einem markanten Felsvorsprung am Nordrand der Schwäbischen Alb, oberhalb des Dorfes Neidlingen. Die erhaltenen Mauerreste thronen über dem Tal und sind von weitem sichtbar.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von den Herzögen von Teck errichtet und wechselte im Laufe der Zeit mehrfach den Besitzer. Ab dem 15. Jahrhundert gehörte sie den Grafen von Helfenstein, bevor sie schließlich verfiel.
Der Felsen, auf dem die Ruine steht, trägt den Namen "Reussenstein" und bezieht sich vermutlich auf das Adelsgeschlecht der Reußen, das in dieser Region einst Einfluss hatte. Wanderer, die den Gipfel erreichen, finden dort noch Mauerreste, die einen direkten Blick auf das Neidlinger Tal freigeben.
Die Ruine ist über markierte Wanderwege von Neidlingen aus zu Fuß erreichbar; der Aufstieg führt über unebenes, teils steiles Gelände. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der letzte Abschnitt felsig und bei Nässe rutschig sein kann.
Im Jahr 1846 wurde in dieser Gegend der letzte in Deutschland registrierte Luchs gesichtet, was dem Ort auch naturgeschichtliche Bedeutung verleiht. Dieser Fund zeigt, wie weit der Rückzug der Wildtiere aus bewohnten Regionen schon im 19. Jahrhundert fortgeschritten war.
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