Ruine Reußenstein, Mittelalterliche Burgruine in Neidlingen, Deutschland.
Reussenstein ist eine Burgmine auf 760 Metern Höhe an der Nordkante der Schwäbischen Alb. Die Steinreste liegen oberhalb des Neidlingertals und bieten einen Überblick über die umliegende Landschaft.
Die Burg wurde 1270 von den Herzögen von Teck erbaut und wechselte mehrmals in rascher Folge den Besitzer. Ab 1441 gehörte sie den Grafen von Helfenstein und prägte von dort aus die regionale Geschichte.
Die Burg war einst Sitz von Adelsfamilien und prägte das Selbstverständnis der Region als wichtiger Herrschaftsort. Heute erzählen die Mauern von einer Zeit, in der solche Festungen das Leben und die Machtverhältnisse in der Landschaft bestimmten.
Die Ruine ist über mehrere markierte Wanderwege erreichbar, darunter eine Rundstrecke von etwa 6,4 Kilometern ab Neidlingen. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege uneben sein können und die Höhe Ausdauer erfordert.
Im Jahr 1846 wurde hier der letzte Luchs Deutschlands beobachtet, was einen entscheidenden Moment in der Naturgeschichte des Landes markierte. Diese Sichtung dokumentiert das Ausmaß, in dem die menschliche Präsenz wilde Tiere aus ihrem angestammten Lebensraum verdrängt hatte.
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