Lutherstein, Findling und Naturdenkmal in der Dübener Heide, Deutschland
Der Lutherstein ist ein großer Granitblock, der auf einer erhöhten Position inmitten von Eichenbäumen in der Dübener Heide liegt. Der etwa zwei Meter lange und einen Meter breite Stein wird von Waldvegetation umgeben und ist vom Hügel her deutlich sichtbar.
Der Lutherstein ist ein Findling aus biotithaltigem Granit von etwa zwei mal einem Meter, den eiszeitliche Bewegungen in der Dübener Heide hinterließen. Die Verbindung zu Luther beruht auf Überlieferung: 1508 soll er hier auf dem Weg von Erfurt nach Wittenberg gerastet haben, im Juni 1519 begleiteten ihn Wittenberger Studenten bis zu dieser Stelle auf der Reise zur Leipziger Disputation. 1817 wurde zum 300. Reformationsjubiläum die Inschrift „Eine Feste Burg ist Gott“ eingemeißelt und die Umgebung gestaltet.
Die Inschrift „Eine Feste Burg ist Gott“ wurde 1817 zum 300. Reformationsjubiläum eingemeißelt, zugleich mit der Gestaltung der Umgebung aus Eichen und Linden. Die schwerer lesbaren Buchstaben „D.M.L.“ stehen für Dr. Martin Luther. Der Überlieferung nach predigte Luther 1519 von dem Stein zu Wittenberger Studenten, die ihn von der Leipziger Disputation zurückbegleiteten.
Die Stelle ist von der Bundesstraße 2 zwischen Bad Düben und Kemberg erreichbar und verfügt über einen ausgewiesenen Parkplatz in der Nähe des Monuments. Der kurze Weg vom Parkplatz zum Stein ist gut begehbar und für Besucher aller Fitness-Level geeignet.
Die Vertiefungen der verwitterten Oberfläche heißen Näpfchen oder Schälchen; einige wurden als bronzezeitliche Himmelsdarstellungen gedeutet. Suchen Sie auch die schwer lesbaren Buchstaben „D.M.L.“ im Stein, die für Dr. Martin Luther stehen und schwieriger zu finden sind als der Spruch von 1817.
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