Beltringharder Koog, Naturschutzgebiet im Kreis Nordfriesland, Deutschland.
Das Beltringharder Koog ist ein Naturschutzgebiet in Nordfriesland mit Seen, Feuchtgebieten und Wiesen auf seinem geschützten Gelände. Diese verschiedenen Lebensräume bieten Platz für zahlreiche Vogelarten, die sich je nach Jahreszeit in dem Gebiet aufhalten.
Das Gebiet entstand 1987 durch ein Landgewinnungsprojekt, das einen Abschnitt des Wattenmeeres in ein Schutzgebiet umwandelte. Diese Umgestaltung verband die ehemalige Insel Nordstrand mit dem Festland.
Der Name verweist auf das historische Verwaltungsgebiet Beltringharde, wobei das ursprüngliche Territorium weiter nordwestlich lag. Heute kann man in diesem Raum die Nachwirkungen dieser territorialen Geschichte in der Landschaftsform erkennen.
Vier Beobachtungshütten sind rund um das Gebiet aufgestellt und ermöglichen gute Sicht auf Wasservögel und Watvögel. Da diese Hütten das ganze Jahr über zugänglich sind, können Besucher zu jeder Jahreszeit Beobachtungen anstellen.
Das Gebiet beherbergt den größten See in Nordfriesland, dessen Wasser durch Gezeiteneinflüsse zwischen Salzwasser und Süßwasser wechselt. Dieser natürliche Wechsel schafft besondere Bedingungen, die bestimmte Vogelarten anlocken.
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