Minimuseum Soller, Museum in Deutschland
Das Minimuseum Soller ist ein zwei mal zwei Meter großes Gebäude, das Überreste einer römischen Wasserleitung aus dem zweiten Jahrhundert ausstellt. Die archäologischen Funde wurden 1981 während Straßenarbeiten entdeckt und zeigen, wie Wasser von einer Quelle zu den umliegenden Dörfern transportiert wurde.
Die Wasserleitung stammte aus römischer Zeit und verband eine Quelle im Ellebach-Gebiet mit den umliegenden Siedlungen. Ihre Überreste wurden zufällig 1981 bei Straßenbauarbeiten an der Kreuzung B56 und der Kreisstraße 28 gefunden und führten zur Gründung des Museums.
Der Name verweist auf die bewusst gewählte Kleinheit des Museums, das römische Wasserleitungen ausstellt. Die Besucher erfahren hier, wie die Römer Wasser in die Gemeinde brachten und damit die Entwicklung des Ortes prägten.
Das Museum ist sehr klein und befindet sich an der nördlichen Seite von Soller, daher lässt es sich leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Der Zugang erfordert einen Schlüssel, den die Gemeindebehörden in Vettweiß ausgeben, weshalb vorherige Anmeldung notwendig ist.
Das Museum ist eines der kleinsten der Welt und misst nur zwei mal zwei Meter, wodurch es in der lokalen Geschichte eine bekannte Besonderheit darstellt. Die Besucher müssen eine Treppe hinabsteigen, um die untertägigen Wasserleitungsreste zu sehen, was dem Ort ein intimes und unerwartetes Gefühl gibt.
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