Steinbruch Rauen, Naturdenkmal und Steinbruch in Witten, Deutschland
Der Steinbruch Rauen ist ein Naturdenkmal und eine Abbaustelle in Witten, die Gesteinssichten aus verschiedenen erdgeschichtlichen Zeitaltern zeigt. Die freiliegenden Schichten reichen tief in den Untergrund und enthalten Spuren von Kohlenflözen, die hier einst abgebaut wurden.
Der Steinbruch entstand aus der Kohleförderung durch Bergbauunternehmen, die die Lagerstätten unter Witten ausbeuten wollten. Später wurde die Stelle als Geotop geschützt, um die aufgeschlossenen Gesteinsfolgen der Nachwelt zu bewahren.
Die Fossilienfunde umfassen Meeresmuscheln, Goniatiten, Pflanzenreste und Spurenfossilien der Arten Belorhaphe kochi und Planolites ophtalmoides.
Der Besuch erfordert vorherige Genehmigung, da das Gebiet seit 2006 als geschütztes Geotop gilt. Der Zugang wird von einem Wanderverein verwaltet, der die Besucher führt und die Sicherheit gewährleistet.
An den Schichtfolgen lassen sich wechselnde Meeresräume, Flusslandschaften und Deltaablagerungen erkennen, was eine seltene Sichtbarmachung alter Klimaverhältnisse darstellt. Solche aufgeschlossenen Übergänge zwischen unterschiedlichen Ablagerungsmilieus sind für Geowissenschaftler von besonderem Wert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.