Steinbruch Rauen, Naturdenkmal und ehemaliger Steinbruch in Witten, Deutschland
Der Steinbruch Rauen ist ein Naturdenkmal und eine Abbaustelle in Witten, die Gesteinssichten aus verschiedenen erdgeschichtlichen Zeitaltern zeigt. Die freiliegenden Schichten reichen tief in den Untergrund und enthalten Spuren von Kohlenflözen, die hier einst abgebaut wurden.
Der Steinbruch entstand aus der Kohleförderung durch Bergbauunternehmen, die die Lagerstätten unter Witten ausbeuten wollten. Später wurde die Stelle als Geotop geschützt, um die aufgeschlossenen Gesteinsfolgen der Nachwelt zu bewahren.
Die Grube trägt den Namen der Familie Rauen und gehört seit 2017 dem Höhlenforscher Stefan Voigt. Seit 2006 ist sie Teil des Geoparks Ruhrgebiet, seit 2015 ist sie zugleich Bodendenkmal und Naturdenkmal. Auf der oberen Sohle lässt sich die Schichtenfolge von Flöz Gottessegen bis Flöz Wasserbank verfolgen.
Der Steinbruch liegt im Wittener Ortsteil Gedern an der Nordflanke des Wartenbergs. Seit 2006 gehört er zum Geopark Ruhrgebiet, seit 2015 ist er Bodendenkmal; die Quellen nennen keine Zugangsregeln, daher sollte man die aktuellen Bedingungen beim Geopark oder bei der Stadt Witten erfragen.
An den Schichtfolgen lassen sich wechselnde Meeresräume, Flusslandschaften und Deltaablagerungen erkennen, was eine seltene Sichtbarmachung alter Klimaverhältnisse darstellt. Solche aufgeschlossenen Übergänge zwischen unterschiedlichen Ablagerungsmilieus sind für Geowissenschaftler von besonderem Wert.
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