Kriegsgräberstätte Vossenack, Kriegsgräberstätte in Vossenack, Deutschland
Die Kriegsgräberstätte Vossenack ist eine Begräbnisstätte in der Nähe des Hürtgenwaldes mit über 2.300 Gräbern, die in ordentlichen Reihen angeordnet sind. Ein zentraler Gedenkbereich liegt eingebettet in die Waldlandschaft und kennzeichnet die Stätte als Ort der Erinnerung.
Der Friedhof wurde zwischen 1949 und 1952 gegründet, nachdem der Ingenieur Julius Erasmus viele Gefallene aus den Hürtgen-Kämpfen zusammengetragen hatte. Diese Bemühungen führten zur Schaffung eines organisierten Gedenkorts für Tausende von Soldaten.
Der Friedhof ist für Besucher ein Ort der stillen Reflexion über Krieg und seine Folgen. Menschen kommen hierher, um sich an die Gefallenen zu erinnern und die Gräber zu besuchen.
Das Gelände ist leicht zugänglich über die Simonskaller Straße und kann täglich besucht werden, mit Informationstafeln vor Ort. Besucher sollten angemessen gekleidet sein und sich Zeit nehmen, um den Friedhof in ruhigem Tempo zu erkunden.
Unter den Bestatteten befindet sich Feldmarschall Walter Model, einer der höchsten Militärbefehlshaber der Zeit. Seine ursprüngliche Grabinschrift ist im Laufe der Jahre verschwunden und wurde nicht ersetzt.
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