Dorfkirche Nassau, Saalkirche, Bruchsteinbau mit Walmdach und Dachreiter mit Welscher Haube, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung
Kirche Nassau ist ein Kirchengebäude in Frauenstein aus dem Jahr 1526, das mit grauem Stein erbaut wurde und eine schlichte rechteckige Form aufweist. Der Innenraum wird durch kleine Fenster beleuchtet und beherbergt eine bedeutende Orgel von Gottfried Silbermann aus dem Jahr 1748, die 19 Register und zwei Manuale besitzt.
Das Gebäude entstand 1526 als Ersatz für eine durch Brand zerstörte ältere Struktur und zeigt die Widerstandskraft der Gemeinde. Die Orgel wurde 1745 bis 1748 von Silbermann eingebaut und verkörpert eine bedeutende Handwerksleistung aus dieser Zeit.
Die Kirche Nassau trägt ihren Namen nach ihrem Standort im Dorf Nassau. Der Innenraum wirkt schlicht und andächtig, mit hölzernen Emporen, die die Seitenwände säumen und zusätzliche Plätze für die Gemeinde bieten.
Das Gebäude ist einfach zu erreichen und liegt zentral im Dorf, wo es leicht zu entdecken ist. Besucher können die Kirche zu Fuß erkunden und sollten beachten, dass die Fenster klein sind und das Licht gedimmt wirken kann.
Die drei Bronzeglocken stammen aus unterschiedlichen Jahrhunderten (1577, 1619, 1681) und hängen in einem Eichenholzgestell. Die größte Glocke wiegt über eine Tonne und erzeugt einen tiefen Ton, der seit Hunderten von Jahren erklingt.
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