Schloss Allmannshausen, Denkmalgeschütztes Schloss in Berg, Deutschland
Schloss Allmannshausen ist ein viergeschossiges Schloss am Rande des Starnberger Sees in Berg mit einer halbwalmdachdeckung, Belvedere, Portikus und italienischen Renaissanceelementen. Das Gebäude prägt mit seiner eleganten Fassade die Uferlandschaft und enthält zahlreiche Innenräume, die heute für Veranstaltungen und Gruppenaufenthalte zur Verfügung stehen.
Das Schloss wurde 1696 vom Maurermeister Caspar Feichtmayr aus Bernried errichtet und ersetzte ein Holzherrenhaus, das seit 1517 stand. 1881 erfuhr das Gebäude eine umfassende Umgestaltung, bei der es von drei auf vier Geschosse erweitert wurde.
Der Name bezieht sich auf die Familie der Allmannshausen, die das Anwesen einst bewirtschaftete. Heute dienen die Räume einer christlichen Jugendorganisation, die das Gebäude für Gruppenaufenthalte und Treffen nutzt.
Das Anwesen befindet sich direkt am Seeufer, was eine ruhige und reizvolle Lage bietet, obwohl die Erreichbarkeit von der nahe gelegenen Straße aus vorhanden ist. Besucher sollten damit rechnen, dass es sich um ein genutztes Privatgebäude handelt und der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist.
Die Renovierung von 1881 schuf einen Kontrast zwischen der aufwendigen äußeren Fassade und dem schlicht gehaltenen Innenraum. Diese Diskrepanz zwischen Außen und Innen spiegelt wider, wie das Gebäude von außen hin zugänglich wirken sollte, während die Inneneinrichtung funktional und unauffällig blieb.
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