Ausweichsitz der Landeszentralbank NRW, Atomschutzbunker aus dem Kalten Krieg in Satzvey, Deutschland.
Der Ausweichsitz der Landeszentralbank NRW ist eine unterirdische Anlage unter einem Schulgebäude in Satzvey, die zur Sicherung von Bankfunktionen diente. Die Einrichtung hatte zahlreiche Schlafquartiere, Küchen, Lagerräume und technische Ausrüstung für längere Zeiträume der Unabhängigkeit.
Das Bauwerk entstand zwischen 1966 und 1969 als geheimes Backup-Zentrum für die Landesbank Nordrhein-Westfalen. Nach dem Ende des Kalten Krieges 1990 verlor die Anlage ihre ursprüngliche Funktion und wurde nicht mehr benötigt.
Der Ort zeigt, wie Banken während des Kalten Krieges ihre Arbeit fortsetzen wollten. Die unterirdischen Räume waren dafür gedacht, dass Mitarbeiter monatelang isoliert arbeiten konnten, um die Wirtschaft zu stabilisieren.
Der Ort liegt unter einer Schule in Satzvey und ist für Besucher nicht frei zugänglich. Interessierte sollten sich vorher erkundigen, ob Führungen angeboten werden oder ob es spezielle Öffnungszeiten gibt.
Eine massive 6-Tonnen-Stahlkammer schützt den Tresorraum, wo im Notfall Notgeld gelagert werden sollte. Dieses Gewicht unterstreicht die Sicherheit, die gegen jede erdenkliche Bedrohung geplant wurde.
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