Rakotzsee, See in Kromlau, Deutschland.
Der Rakotzsee ist ein Bergsee im Park Kromlau, umgeben von gepflegten Gärten mit Azaleen und Rhododendren auf 80 Hektar. Das dunkle Wasser spiegelt den Himmel wider und wird von steilen Ufern mit Laub- und Nadelwäldern begrenzt.
Der See wurde im 19. Jahrhundert von Friedrich Herrmann Rötschke angelegt, der ein englisches Landschaftsgartenmuster auf diesem ehemaligen Feudalgut umsetzten wollte. Der Gestaltungsprozess war Teil einer größeren Bewegung, europäische Parklandschaften nach neuen Geschmacksprinzipien umzuformen.
Der See erhielt seinen Namen vom sorbischen Wort für Krebs, was die enge Verbindung zu den historischen Bewohnern dieser Region zeigt. Die Sorben haben diese Landschaft lange geprägt und ihre Sprache lebt in vielen Ortsnamen fort.
Der See ist frei zugänglich und es gibt keine Eintrittsgebühren für den Park. Das Betreten der historischen Basaltbrücke ist jedoch nicht gestattet, aber zahlreiche Wanderwege bieten Aussichtspunkte auf den See und die Umgebung.
Die berühmte Rakotzbrücke wird aus Basalt konstruiert, dessen Steine aus weit entfernten Steinbrüchen herbeigebracht wurden. Wenn man sie vom gegenüberliegenden Ufer betrachtet, spiegelt sich ihre Form perfekt im Wasser und bildet einen kompletten Kreis.
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