Konzerthalle Bad Salzuflen, Konzertsaal in Bad Salzuflen, Deutschland.
Die Konzerthalle Bad Salzuflen ist ein Konzertsaal in Bad Salzuflen, erbaut 1960 bis 1963 nach einem Entwurf von Wilhelm Müller. Die Stahlskelettkonstruktion trägt ein flaches, auskragendes Dach, helle Steinwände und eine Reihe hoher senkrechter Fenster hinter einem feinen Sprossenraster; über den zurückgesetzten Glastüren steht die Inschrift KONZERTHALLE. Der Saal fasst 1.200 Zuhörer.
Der Saal wurde 1963 nach Plänen des Architekten Wilhelm Müller eröffnet und trägt seit 2005 den Status eines Kulturdenkmals. Die Renovierungen in den letzten Jahren haben die ursprüngliche Struktur erhalten, während die technischen Systeme modernisiert wurden.
Die Nordwestdeutsche Philharmonie gibt hier regelmäßig Sinfoniekonzerte, darunter ein Festival zu Pfingsten; auch der Oratorienchor Detmold, ein Chor der Musikhochschule Detmold, tritt in dem Saal auf. Im Foyer finden neben dem Konzertprogramm Kunstausstellungen statt.
Die Halle und die angeschlossene Wandelhalle liegen am Eingang des Kurparks; zu den Haupttüren führen breite, flache Stufen über einen gepflasterten Platz. Ein barrierefreier Zugang entstand beim Umbau 2009/10, bei dem auch die Verglasung erneuert und der Brandschutz verbessert wurde. Das Foyer dient zugleich als Ausstellungsfläche und kann sich vor Konzerten füllen.
Die Halle wurde von Wilhelm Müller, Oberbaurat im Bauamt des Landesverbands Lippe, zusammen mit der angrenzenden Wandelhalle entworfen; beide bilden ein Ensemble am Eingang des Kurparks. Die Stahlkonstruktion mit Flachdächern, breiten Glasfronten und steinverkleideten Wänden zählt zur Kurarchitektur der 1960er Jahre.
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