Villa Heike, Kulturdenkmal in Alt-Hohenschönhausen, Berlin.
Freienwalder Straße 17 ist ein fünfgeschossiges Wohngebäude mit Ausstellungsflächen, Büros und Wohnräumen, gekrönt durch ein großzügiges Vestibül mit dorischen Tempelelementen. Das Haus umfasst mehrere Ebenen mit durchdachtem Raumkonzept und qualitätsvoller Oberflächengestaltung.
Das Gebäude entstand zwischen 1910 und 1911 als Privatvilla für den Industriellen Richard Heike. Später diente es als sowjetische Untersuchungshaftanstalt und beherbergte zeitweise Archive der Stasi.
Das Gebäude zeigt Gestaltungsprinzipien des Historismus mit hohem Sockelgeschoss, markanten Treppen und wohnlichen Räumen mit verputzten Steinoberflächen. Diese Elemente prägen das Aussehen und die räumliche Wirkung des Hauses bis heute.
Das Gebäude wurde 2019 nach umfangreicher Renovierung wiedereröffnet und funktioniert heute als Atelier und Büroraum für Kreative. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktives Arbeitsgebäude mit eingeschränktem Zugang handelt.
Das Gebäude nutzte innovative Stahlbetonbautechnik des Wiener Unternehmens Diss & Co, was für die Baupraxis der damaligen Zeit fortgeschritten war. Diese Konstruktionsmethode trug zur Haltbarkeit und zum Wohlbefinden der späteren Bewohner bei.
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