Flusspferdhofsiedlung, Denkmalgeschütztes Ensemble in Alt-Hohenschönhausen, Berlin, Deutschland
Die Flusspferdhofsiedlung ist eine Wohnsiedlung aus drei parallelen, vier Geschosse hohen Gebäuden mit flachen Dächern, die symmetrisch zwischen Simon-Bolivar-Straße und Goeckestraße angeordnet sind. Die Anlage bietet Gemeinschaftsflächen mit Kinderspielplätzen, Bänken, Bäumen, Rasen und einem Brunnen.
Die Siedlung wurde zwischen 1932 und 1934 von den Architekten Paul Mebes und Paul Emmerich für die Gewobag-Wohnungsbaugenossenschaft entworfen. Ursprünglich waren etwa 1554 Wohnungen geplant und die Anlage sollte modernes Wohnen nach sozialen Maßstäben ermöglichen.
Die beiden Kalksteinskulpturen von Hans Mettel zeigen Nilpferde und stehen in einem Wasserbecken im Hof. Sie geben der Siedlung ihren Namen und sind ein Merkmal der Gemeinschaftsflächen.
Der Zugang zu den Gemeinschaftsflächen ist einfach und das Areal wirkt offen für Besucher, die einen Spaziergang machen möchten. Die Fontäne funktioniert zu bestimmten Zeiten an Wochentagen, daher lohnt sich ein Besuch tagsüber, um die Anlage in Aktion zu sehen.
Die schmalen Fenster in den Fassaden zeigen die Treppenhäuser und geben der Architektur ein charakteristisches Erscheinungsbild. Die Gallery-Access-Häuser im Hofbereich fördern die Kommunikation zwischen den Bewohnern und schaffen eine zusammenhängende Nachbarschaftsgemeinschaft.
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