Mariä Heimsuchung, Katholische Kirche im Stadtteil Kohlheck, Wiesbaden, Deutschland
Mariä Heimsuchung ist eine katholische Kirche in Kohlheck, einem Ortsteil von Wiesbaden-Dotzheim, geweiht 1966 und nach Plänen des Berliner Architekten Johannes Jackel erbaut. Der 41 Meter hohe Sichtbetonturm ist weithin zu sehen; der Umriss bildet ein großes M für Maria, der Grundriss ist ein Davidsstern. Beton, Schiefer und Glas bestimmen die Materialien, und Licht fällt von Westen durch die verglaste Turmseite auf die Wand hinter dem Altar.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Bischof Wilhelm Kempf die Pfarrei 1960, um die wachsende katholische Bevölkerung aus dem Osten aufzunehmen, die sich in Wiesbaden niederließ. Das Gebäude entstand in dieser Nachkriegszeit als neuer Ort für die Gemeinde.
Der Name verweist auf Mariä Heimsuchung, den Besuch Marias bei ihrer Verwandten Elisabeth. Der Wiesbadener Maler Otto Ritschl, der 1933 bis 1945 als entartet galt, schuf die beiden Triptychen rechts und links des Altars 1973 bzw. 1976 als Spätwerk; große ineinandergreifende Flächen in leuchtenden Farben laden zu Meditation und Gebet ein.
Die Kirche steht in Kohlheck, einem Ortsteil von Dotzheim im Westen Wiesbadens; ihr 41 Meter hoher Betonturm ist weithin zu sehen. Seit dem 1. Januar 2013 ist sie Kirchort der Gemeinde St. Peter und Paul in Wiesbaden-Schierstein und folgt deren Gottesdienstplan. Das Licht fällt von Westen durch die verglaste Turmseite und beleuchtet die Wand hinter dem Altar.
Der Grundriss des Gebäudes folgt dem Muster eines Davidsterns, einer mathematischen Form, die dem sakralen Raum eine besondere Bedeutung verleiht. Das Licht fällt von Westen ein und illuminiert die Altarwand im Osten, was eine bewusste architektonische Planung zeigt.
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