Mariä Heimsuchung, Katholische Kirche im Stadtteil Kohlheck, Wiesbaden, Deutschland
Die Mariä Heimsuchung ist eine katholische Kirche im Stadtteil Dotzheim mit einer 41 Meter hohen Betonstruktur, deren Architektur die Form des Buchstabens M aufweist. Das Gebäude prägt mit seiner charakteristischen Silhouette das Bild des westlichen Wiesbaden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Bischof Wilhelm Kempf die Pfarrei 1960, um die wachsende katholische Bevölkerung aus dem Osten aufzunehmen, die sich in Wiesbaden niederließ. Das Gebäude entstand in dieser Nachkriegszeit als neuer Ort für die Gemeinde.
Das Innere des Gebäudes zeigt zwei große abstrakte Triptychons von Otto Ritschl aus den 1970er Jahren mit lebendigen Farben, die Besucher zur Andacht einladen.
Das Gebäude liegt im westlichen Stadtteil und ist von außen leicht zu erkennen durch seine markante Betonform. Besucher sollten beachten, dass regelmäßige Gottesdienste stattfinden und die Kirche als aktive Gemeinde gepflegt wird.
Der Grundriss des Gebäudes folgt dem Muster eines Davidsterns, einer mathematischen Form, die dem sakralen Raum eine besondere Bedeutung verleiht. Das Licht fällt von Westen ein und illuminiert die Altarwand im Osten, was eine bewusste architektonische Planung zeigt.
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