St. Pirmin, Katholische Pfarrkirche in Pirmasens, Deutschland
Sankt Pirminius ist eine katholische Pfarrkirche, die nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg von 1953 bis 1958 durch Wilhelm Schulte II. wiederaufgebaut wurde. Die Frontfassade und die beiden Türme, heute 52 statt 72 Meter hoch, blieben weitgehend original, während das Kirchenschiff in vereinfachten Formen als Pseudobasilika neu entstand. Im Inneren verbinden sich moderne Elemente mit Originalausstattung wie dem Kreuzweg und dem Pirminius-Reliquiar.
Die ursprüngliche Kirche wurde zwischen 1897 und 1900 nach Plänen von Wilhelm Schulte I. erbaut und war ein wichtiges Bauwerk für die katholische Gemeinde. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie zwischen 1953 und 1958 vollständig wiederaufgebaut und restauriert.
Die Kirche ist dem heiligen Pirminius gewidmet, von dem sich auch der Stadtname Pirmasens ableitet. Im Inneren können Besucher das Pirminius-Reliquiar und Heiligenstatuen sehen; hinter der Kirche befindet sich das Grab des im Ruf der Heiligkeit verstorbenen Pfarrers Johann Michael Schang (1757–1842).
Die Kirche ist von außen frei zugänglich und bietet Besuchern einen guten Blick auf die neugotische Architektur und die charakteristischen Türme. Regelmäßige Gottesdienste finden statt, und das Innere kann während dieser Zeiten oder zu Führungen besichtigt werden.
Die fünf Glocken im Südturm goss 1956 Hermann Hamm aus Frankenthal; ihre Schlagtöne sind h°–d′–e′–fis′–a′. Die beiden kleinsten Glocken schlagen die Viertelstunden, die d′-Glocke die Stunden, sodass zu jeder vollen Stunde ein D-Dur-Akkord von oben nach unten erklingt.
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