Mariä Himmelfahrt, Benediktiner-Abteikirche in Ettal, Deutschland
Mariä Himmelfahrt ist die Abteikirche des Benediktinerklosters Ettal in Bayern und besitzt eine auffällige doppelschalige Kuppel. Das Innere verbindet gotische und barocke Elemente, darunter einen dreiteiligen Hochaltar im Louis-Seize-Stil und aufwändige Stuckarbeiten im ellipsenförmigen Chor.
Kaiser Ludwig der Bayer gründete die Kirche im Jahr 1330 als Teil einer Klosteranlage. Im 18. Jahrhundert wurde sie nach einem Brand grundlegend umgebaut und erhielt dabei ihre heutige barocke Form.
Der Name Mariä Himmelfahrt bezieht sich auf die Aufnahme Marias in den Himmel, ein Thema, das sich durch die gesamte Ausstattung der Kirche zieht. Besucher können dies in den Gemälden, Skulpturen und dem Hochaltar ablesen, die alle auf dieses Ereignis verweisen.
Die Kirche ist für den Besuch und für Gottesdienste geöffnet, und die Klosteranlage kann ebenfalls besichtigt werden. Wer mehr Zeit mitbringt, kann auch das Brauereigelände erkunden, das zum Klosterkomplex gehört.
Die Gründungslegende berichtet, dass das Pferd von Kaiser Ludwig dreimal an dieser Stelle niederkniete, was den Kaiser dazu bewog, hier eine Kirche zu bauen. Die Marienstatue, die er aus Italien mitbrachte, soll genau an diesem Ort aufgestellt worden sein.
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