Hohwachter Flunder, Aussichtsplattform in Hohwacht, Deutschland
Die Hohwachter Flunder ist eine 60 Meter lange und 370 Quadratmeter große Seebrücke und Aussichtsplattform am Ostseestrand von Hohwacht, die 2004 nach Plänen des Architekten Jochen Schöning errichtet wurde. Ihre drei abgewinkelten Teilstücke mit Hartholzbeplankung und -geländern hängen an Tragseilen eines 24 Meter hohen hellblauen Pylons mit goldener Kuppe und ruhen zudem auf zahlreichen Pfählen. Ein drei Meter breiter barrierefreier Holzsteg führt vom DLRG-Turm zu ihr.
Die Hohwachter Flunder wurde 2004 nach Plänen von Jochen Schöning, dem langjährigen Ortsplaner der Gemeinde, errichtet; die Tragwerksplanung lag beim Ingenieurbüro Mohn GmbH. Nach vier Monaten Bauzeit wurde sie am 13. August 2004 eröffnet. Bei der Eröffnung wies Landrat Volkram Gebel darauf hin, dass die Einheimischen die Flunder traditionell „Butt“ nennen und der gewählte Name für sie daher falsch sei. Die Baukosten betrugen 720.000 Euro, zu 80 Prozent getragen vom Land Schleswig-Holstein und vom Kreis Plön.
Die Plattform ist ein Ort, an dem sich Besucher und Einheimische treffen, besonders bei Veranstaltungen wie Konzerten oder Strandgottesdiensten. Diese Zusammenkünfte finden vor der Kulisse der Ostsee statt und prägen das Leben in diesem Badeort.
Die Seebrücke liegt am Hauptbadestrand von Hohwacht und ist vom DLRG-Turm aus über einen drei Meter breiten, barrierefreien Holzsteg erreichbar. Das Deck hängt drei Meter über dem Wasser an Tragseilen eines 24 m hohen, hellblau gestrichenen Pylons mit goldener Kuppe und wird von zahlreichen Pfählen gestützt. Wegen der geringen Wassertiefe legen hier keine Schiffe an.
Bei der Eröffnung am 13. August 2004 wies Landrat Volkram Gebel darauf hin, dass die Einheimischen die Flunder traditionell „Butt“ nennen und der Name der Seebrücke in ihren Augen deshalb falsch gewählt sei. Auf der Seebrücke ist zudem ein Geocache versteckt.
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